Hier entstanden einigemoderne Ferienorte, aber auch das einstige Fischerdorf Kemer und mehrere historisch bedeutende Stätte liegen an dem malerischen Küstenabschnitt, über dem die bis zu 3000 m hohen Gipfel des imposanten Taurusgebirgesthronen. Für Freunde des Wassersports ist diese Region ganz besonders zu empfehlen, denn hier kann man vom Tauchen, über Paddeln, Rafting undSchnorcheln bis zum Beach-Volleyball einfach jeder Sportart nachgehen,die in irgendeiner Beziehung zum Wasser steht. Der moderne Yachthafen"Park Marina Kemer" verfügt über mehr als 200 Liegeplätze und dürfte das Herz eines jeden Segelfreundes höher schlagen lassen.
Auch Familien mit Kindern sind von den Stränden in der Region immer wieder begeistert, denn hier findet sich wirklich für jede Vorliebe der richtige Strandabschnitt. Besonders stolz ist die Region auf die erneute Auszeichnung mit der "Blauen Flagge", dem Gütesiegel nicht nur für Wasserqualität, sondern auch für Umweltmanagement, Sicherheits- und Serviceaspekte.
Auch wenn die Ferienregion Kemer als Badeparadies gilt, muss man nicht jeden Tag am Strand verbringen. Es gibt im Hinterland einige lohnende Ausflugsziele, wie zum Beispiel die "Höhle von Beldibi", ca. 15 km nördlich von Kemer gelegen. Sehr beeindruckend sind die vermutlich ausdem 7. Jahrtausend v. Chr. stammenden Höhlenmalereien, die auch die jüngsten Besucher in ehrfürchtiges Staunen versetzen. Südlich von Kemer liegen die Ruinen von Phaselis, in denen man die gut erhaltenen Überreste eines antiken Dampfbades, ein römisches Aquadukt und ein altertümliches Amphitheater besichtigen kann, in dessen Ruinen heute Kunst- und Kulturveranstaltungen stattfinden.
Freunde antiker Sagen sollten unbedingt einen Ausflug zu den Ruinen von Olympos, ca. 35 km südlich von Kemer, unternehmen. Die Ruinen sind zwar stark verfallen, aber eine Wanderung durch die wildromantische Berglandschaft lohnt sich. In Strandnähe sind noch heute lykische Steinsarkophage, einige Tempelruinen, die Überreste einer byzantinischen Kirche und eines Dampfbades zu sehen. Oberhalb dieser Ruinen erreichtman die "Flammen von Chimaira", zu denen man sich in der Dämmerung auf den Weg machen sollte. Von unterirdischen Gasquellen gespeist, brennendie Flammen, die schon Homer in seiner "Ilias" erwähnte, schon seit der Antike an unterschiedlichen Stellen des Berges. Der griechischen Mythologie nach kämpfte hier einst Belerophon auf seinem geflügelten Pferd gegen das Ungeheuer Chimaira, das Lykien bedrohte und dessen Flammen heute noch brennen.
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