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Travel tips - Die Höhlen rund um Alanya

Grotten und Tropfsteinhöhlen laden ein

Rund um Alanya laden Grotten und Tropfsteinhöhlen, wie die Phosporhöhle oder die Damlatas-Höhle, zu spannenden Erkundungen zu Fuss und zu Wasser ein

Direkt im Zentrum von Alanya, am Fuss des Burghügels, befindet sich der Eingang zur Damlatas-Höhle. Die Höhle wurde erst im Jahr 1948 eher zufällig bei Steinbrucharbeiten für den Hafen entdeckt. Sie ist rund 200 Quadratmeter gross und etwa 30 Meter lang. Ihre das ganze Jahr über gleichbleibende Temperatur von ca. 23 Grad und ihre kohlensäurehaltige, leicht radioaktive Luft soll sich positiv auf Asthmaleiden auswirken, weswegen sie in den frühen Morgenstunden noch immer als Heilstätte für die Behandlung von Asthma- und Bronchialbeschwerden genutzt wird. Die bis zu 15 Meter hohen farbenprächtigen Tropfsteinsäulen entstanden durch Regenwasser, welches über die Jahre durch die alkalischen Erdschichten sickerte. Ihr Alter wird auf zehn- bis fünfzehntausend Jahre geschätzt.

Etwa zehn Kilometer nördlich von Alanya in der Nähe der kleinen Ortschaft Kestel liegt die "Dim Magarasi", kurz als Dim-Höhle bezeichnet. Sie ist nach der Ballica-Höhle bei Tokat die zweitgrösste für das Publikum geöffnete Tropfsteinhöhle der Türkei. Die Dim-Höhle ist erst seit 1998 für den Tourismus geöffnet. Sie ist 360 Meter lang und besteht aus vier Säulen. Von einem Steg aus können die Besucher die wunderschön ausgebildeten Stalaktiten und Stalagmiten besichtigen. Von der Schwindel erregenden Anfahrt zur Höhle kann man sich anschliessend in einem der nahe gelegenen Forellenlokale erholen.

An der Spitze der Halbinsel von Alanya befinden sich die natürlichen Seehöhlen der Piraten- ("Korsanlar"), Verliebten- ("Asiklar") und der Phosphorhöhle ("Fosforlu"). Piraten gab es in der Region rund um die Türkische Riviera bereits in der Antike. Die natürlichen Höhlen der Gegend, die oft nur vom Wasser aus mit kleinen Booten erreichbar sind, wurden von den Seeräubern als Verstecke für die Beute aus ihren Raubzügen genutzt. Nur eine der Höhlen, macht dies jedoch durch ihren Namen "Piratenhöhle" bemerkbar.

Die Erklärung, woher die Verliebtenhöhle ihren Namen hat, erübrigt sich eigentlich: Sie wurde von örtlichen Paaren als Treffpunkt für ein ungestörtes Stelldichein genutzt. Die Phosphorhöhle ist durch ihre farbenprächtigen Lichtspiele sehenswert. Aufgrund des phosphorhaltigen Gesteins am Meeresgrund ändert sich je nach Sonneneinfall die Farbe im Inneren der Höhle. Vom Hafen von Alanya aus werden Besichtigungstouren mit kleinen Booten zu den Höhlen angeboten. Alanya erreicht man am Besten aus Deutschland mit SunExpress

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